Toner, der Farbstoff einer Tonerkartusche oder Lasertoner
Was ist Toner?
Auf dieser tintenalarm.de Informationsseite möchten wir Sie über das Thema Tonerpulver und Tonerstaub infomieren.Toner (Umgangssprache: Tonerpulver oder Tonerstaub) wird hauptsächlich in Kopierern und Laserdruckern verwendet und ist in etwa vergleichbar mit Tinte für einen Tintenstrahldrucker. Toner ist dementsprechend ein Farbstoff. Hier noch ein kleiner Tipp für Ihren Druckerkauf. Einen passenden Laserdrucker finden Sie am besten, indem Sie einen Drucker Test lesen und die unterschiedlichen Modelle miteinander vergleichen. Je nach Anforderungen, können Sie somit den passenden Drucker auswählen.
Inhaltsverzeichnis:
- Allgemeine Charakteristika
- Die Funktionsweisen der verschiedenen Tonertypen
- Fortführende Erklärung des Auftrags des Toners auf das Medium und der Transfertechnik
- Umweltaspekte und eventuelle Gefahren für den
Menschen
Allgemeine Charakteristika
Der in Kopierern und Laserdruckern verwendete Farbstoff wird als Toner bezeichnet. Toner ist ein feinkörniges Gemisch aus 5-30 µm großen Teilchen, bestehend aus verschiedenen Komponenten: Harzpartikel, um den Toner auf dem Papier fixieren zu können, Farbpigmente und magnetisierbare Metalloxide, die für die elektrostatischen Ladevorgänge notwendig sind, sowie Trennmittel, z.B. sehr feine Stäube aus amorphem Siliciumdioxid und weitere Hilfsstoffe.Es wird ein breites Spektrum hoher Anforderungen an Toner gestellt. Hierzu gehört das Erfüllen der steigenden Erwartungen an ein qualitatives Druckergebnis mit einer geringen plastischen Auftragung, tiefen Schwärzen und einer möglichst feinen Graduierung ohne Schmutzwirkung. Darüber hinaus soll der Toner - mit Ausnahme der Fixierwalzen des Gerätes selbst - auf so vielen Materialien wie möglich haften können. Bei der Inbetriebnahme muss gewährleistet sein, dass die Konsistenz des Toners bis zur Verwendung konstant bleibt, ohne dass Feuchtigkeit angenommen wird, und die technischen Anforderungen des Gerätes erfüllt werden.
Die Funktionsweisen der verschiedenen Tonertypen
Je nach Anforderung kommen die im Folgenden beschriebenen, verschiedenen Typen des Toners zum Einsatz: die Einkomponenten-, Zweikomponenten-, und Flüssigtoner.
- Einkomponententoner
Diesen Vorteilen entspricht jedoch auch ein wesentlich höherer Preis im Vergleich zu anderen Tonertypen, da ein kostspieligerer Entwickler als beim Zweikomponententoner nötig ist. Dies liegt darin begründet, dass der Entwickler eine Einheit mit dem Toner bildet und deshalb ebenfalls auf das zu bedruckende Papier aufgetragen wird, wodurch ein höheres Risiko besteht, dass die Farben durch ihn verfälscht werden.
- Zweikomponententoner
- Flüssigtoner
Fortführende Erklärung des Auftrags des Toners auf das Medium und der Transfertechnik
Ebenso kann der Toner durch Hitze wieder abgelöst werden, was beispielsweise für die Übertragung auf T-Shirts, Schilder oder andere Metallplatten, wie kupferkaschierte Platinen, mittels eines Bügeleisens oder Laminiergeräts genutzt wird. Dies wird als Tonertransfermethode bezeichnet, wobei spezielle Folien oder Papiere als Träger Verwendung finden, auf denen der Toner nicht zu stark haftet.
Umweltaspekte und Gefahren für den Menschen
Weblinks:
BFR schliesst die Arbeiten zur Toner Problematik ab
BFR Bund
Da die Zusammensetzung von Toner zu Toner variiert, ist es
sehr schwierig, Verallgemeinerungen zu treffen.
Zu beachten gilt, dass die Freisetzung von Feinstaub aus Laserdruckern
und Fotokopierern vor allem auf das Gerät
zurückzuführen ist und nicht
(ausschließlich) auf das verwendete Tonermaterial. Die
Herkunft dieser
Partikel, die so fein sind, dass sie ungehindert von den filternden
Schutzfunktionen der Lunge in diese eintreten können und somit
den
Atemweg schädigen können, ist noch nicht
geklärt; sie dürften jedoch
laut BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) eher nicht aus
Tonerpartikeln bestehen bzw. entstehen.
Kritisiert wird vor allem die Emission von Feinstaub aus Laserdruckern
und Fotokopierern. Denn der Toner kann durch die
Geräte-Lüftung nach
draußen geblasen werden. Da diese Tonerpartikel so fein sind,
dass sie
ungehindert von den filternden Schutzfunktionen der Lunge in diese
eintreten können, gilt eine gewisse Vorsicht im Umgang mit
Laserdruckern und Kopierern.
Außerdem können beim Druckvorgang flüchtige
organische Verbindungen
freigesetzt werden. Zum einen kann bei Tonern, die auf Kunstharz (Styrol-Acrylat-Copolymer)
basieren, durch die Hitze und den hohen Druck beim Prozess der
Fixierung der krebsverdächtige Stoff Styrol und das
krebserregende
Benzol in geringen Mengen freigesetzt werden. Zum anderen wurden der
bei Menschen und Tieren hormonähnlich wirkende Stoff
Dibutylzinn und in
Spuren das giftige Tributylzinn (TBT) festgestellt.
Wenn
Sie Drucker benutzen, die mit dem Umweltzeichen „Blauer
Engel“
ausgezeichnet sind, liegen die Emissionsraten von Benzol, Styrol und
Ozon im Rahmen.
Verwandte Artikel
- Toner Kyocera
- Toner Refill und nachfüllen
- Toner
/ Druckerpatronen Recycling und Umweltschutz
- Rebuilt Toner
- Bildtrommeln und Fotoleitertrommel einer Tonerkartusche
- So entfernen Sie Tonerflecken






