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Zwar sind die WLAN-fähigen Drucker immer weiter auf dem Vormarsch, aber derzeit ist es die gängigere Praxis, einen Einzelplatzdrucker mit einem Druckerkabel an den PC anzuschließen. Das erweist sich als weniger störanfällig und entlastet die Netzwerke vor allem in Spitzenzeiten von den oft erheblichen Datenströmen. Beim Druckerkabel sind mittlerweile drei verschiedene Standards auf dem Markt, deren Auswahl davon abhängt, welche Ports der Drucker selbst und das verwendete Computersystem aufweisen.
Das bewährte parallele Druckerkabel
Ein Blick in die Entwicklung der Computertechnik zeigt auf, dass das parallele Druckerkabel die älteste aller verwendeten Techniken ist. Es stellt die Verbindung zwischen PC und Printer über die Centronics-Schnittstelle her. Sie ist an ihren optischen Merkmalen zu erkennen. Die Stecker erinnern von der Optik her ein wenig an das Scart-Kabel für den Fernseher und sind mit 36 Kontaktstiften ausgestattet. Ein Abrutschen der Druckerkabel wird mit einer Verriegelung über bewegliche Metallklammern erzielt. Alternativ ist auch die Sicherung mit zwei Schrauben über längere Zeit hinweg üblich gewesen. Die Distanzen, die mit einem Druckerkabel überwunden werden können, hängen in entscheidendem Maß von dessen Qualität und der Abschirmung ab. Das Highlight in der Rubrik parallele Druckerkabel weist die Kennzeichnung AWG28 auf und kann auch dann zum Einsatz kommen, wenn der Drucker bis zu 30 Metern vom PC entfernt aufgestellt wird. Im einfachsten Fall ist das parallele Druckerkabel rund 1,5 Meter lang, da der Drucker meist in Reichweite des Nutzers aufgestellt wird, um ihm einen schnellen Zugriff zu den ausgedruckten Dokumenten zu ermöglichen. Dort kommt das Druckerkabel mit IEEE Standard 1284 zum Einsatz, das bei Bedarf verlängert werden kann. Dafür stehen sowohl Verlängerungen mit Centronics-Port als auch Kabel mit einem D-Sub-Anschluss zur Verfügung. Das parallele Druckerkabel ist technisch inzwischen so ausgereift, dass über eine bidirektionale Schnittstelle die Informationsübermittlung zwischen PC und Printer auch im Duplexverfahren erfolgen kann.
Das serielle Druckerkabel für geringe Datenmengen
Gegenüber allen anderen Anschlussformen weist das serielle Druckerkabel einige Einschränkungen auf. Eine Übertragung von Informationen ist hier nur in eine Richtung möglich. Die Ports sind als RS232-Schnittstelle ausgelegt. Am Drucker selbst wird ein 25-poliger Anschluss verwendet, während der Port am PC sowohl mit neun als auch mit 25 Polen versehen sein kann. Das serielle Druckerkabel ist mit dem AWG28-Standard ebenfalls für die Überbrückung von Distanzen von bis zu 30 Metern geeignet. Besonders hochwertige serielle Druckerkabel weisen angegossene Stecker auf, die ein Umknicken und damit auch ein Brechen des Kabels an den Anschlussstellen wirksam verhindern.
Der Trend der Zukunft: Das USB Druckerkabel
Der Vorteil der USB-Druckerkabel ist, dass sie sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich machen. Auch kann der Printer mit dem PC über ein USB-Druckerkabel im Duplexverfahren kommunizieren. Das hat dazu geführt, dass Hochleistungsdrucker und auch Multifunktionsgeräte neuerer Herstellung durchweg mit einem USB-Druckerkabel angeschlossen werden. Dafür muss am PC ein USB-A-Port und am Drucker ein USB-B-Port vorhanden sein. Sie sind vierpolig und in Standardlängen von bis zu vier Metern zu bekommen. Kann für einen Drucker ein USB-Druckerkabel verwendet werden, hat der User den Vorteil, dass er ihn auch problemlos an modernen mobilen Computersystemen wie Notebooks, Netbooks und Tablet PCs anschließen kann.
Interessante Adapter zum Druckerkabel
Adapter werden immer dann notwendig, wenn Geräte mit verschiedenen Anschlussstandards miteinander verbunden werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn man ältere Drucker an einem neuen PC oder einen modernen Drucker an einem veralteten Computer betreiben möchte. Mit dem Adapter-Druckerkabel ist die Umsetzung von parallelen und seriellen Schnittstellen auf USB-Standard und umgekehrt möglich. Eine spezielle Software wird dafür nicht benötigt, da die Umsetzung der Signale auf elektronischem Weg erfolgt. Auch die Switches gehören in die Rubrik Drucker-Adapter. Sie machen je nach technischer Ausstattung die Verbindung mehrerer Drucker mit einem PC oder auch die Nutzung eines Arbeitsplatzdruckers von mehreren Computern aus möglich. Sie sind in Varianten mit Centronics-Anschluss, aber auch als USB-Variante zu bekommen.






