Lexmark und die Aufforderungen zum Firmware-Update bei Druckern

In jüngster Zeit fordert Lexmark die Besitzer seiner Drucker immer massiver auf, dass sie aus „Sicherheitsgründen“ die neue Firmware für ihre Drucker und Multifunktionsgeräte herunterladen und installieren sollen. Dabei verweist man auf den Schutz vor unbefugten Zugriffen und nutzt aus, dass der Hautkonkurrent HP in dieser Hinsicht gerade eben mit akuten Problemen zu kämpfen hat. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt aber, dass es um Sicherheitsprobleme gar nicht geht.

 

Nach Software-Update Sperrung kompatibler Druckerpatronen

Das Update der Firmware für die Lexmark-Drucker sorgt nämlich nur dafür, dass ausschließlich originales Druckerzubehör vom Drucker erkannt und akzeptiert wird. Bereits im März diesen Jahres hatte es ähnlich lautende Hinweise gegeben und die wurden von Lexmark damit kommentiert, dass der Einsatz von recycelten Patronen damit nicht gesperrt werden würde, sondern das sich dies nur auf kompatible Nachbauten beziehen würde. Die Praxis zeigt allerdings ein anderes Bild.

 

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Machen Sie kein Firmware-Update

Als Besitzer von Lexmark-Druckern sollte man sich deshalb jetzt nicht verunsichern lassen und bei seiner installierten Version der Firmware bleiben. Das gilt vor allem dann, wenn diese den Einsatz von alternativen Tintenpatronen und Tonerkartuschen noch nicht sperren sollte. Gäbe es bei Lexmark ein ähnliches Sicherheitsproblem wie bei HP, dann würden die Hinweise nicht ausschließlich vom Hersteller, sondern auch von anderen Stellen kommen.

 

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