Universität von Cambridge stellt neue Drucktechnologie vor

Bisher gab es beim Ausdruck elektronischer Elemente noch einige technische Probleme. Hier scheint den Forschungszentren der Universität Cambridge ein Durchbruch gelungen zu sein. Vor allem der Ausdruck der Einweg-RFID-Chips, die verstärkt zur Effizienzsteigerung in der Warenwirtschaft eingesetzt werden, wird von der neuen Technologie profitieren. Damit kann ein Manko wettgemacht werden, was die gedruckten Modelle gegenüber der traditionellen Silizium-Technik noch hatten. Das bestand vor allem in der langsameren Reaktionsgeschwindigkeit bei der Übertragung der benötigten Informationen.

 

Tinte

 

Das unter der Leitung von Andrea Ferrari stehende Forschungsteam hat eine Lösung gefunden, um das Verstopfen der Druckköpfe mit speziellen Filtern zu verhindern. Außerdem können damit die Ausflockungen reduziert werden, die Lösungsmittel wie N-Methylpyrrolidon und Co. derzeit noch verursachen. Die Graphen-basierten Tinten wurden in den ersten Praxistests erfolgreich zum Ausdrucken von Dünnschicht-Transistoren verwendet. Die Forscher um Andrea Ferrari gehen derzeit davon aus, dass die neue Technologie beim Ausdruck künftig auch auf weitere Materialien angewendet werden kann.

 

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