Bei Pelikan werden 60 Mitarbeiter entlassen

Bei Pelikan werden 60 Mitarbeiter entlassenMit dem starken Schweizer Franken im Forex Exchange Trading haben einige Branchen zu kämpfen. Bisher schien es, als wäre vor allem die Tourismusbranche davon betroffen, so dass an dieser Stelle bereits eine vorübergehende Befreiung von der Mehrwertsteuer im Gespräch ist, um Umsatzeinbußen zu verhindern. Doch nun scheinen sich die Auswirkungen der Währungsstärke auch an anderer Stelle zu manifestieren.
 

1.200 Mitarbeiter und Jahresumsatz von rund 280 Millionen Schweizer Franken

Aktuell konkret betroffen ist das Unternehmen Pelikan. Die Pelikan Holding AG ist im schweizerischen Feusisberg ansässig. Sie hat selbst rund 1.200 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 280 Millionen Schweizer Franken. Weltbekannt wurde sie vor allem durch die Füllhalter für Schüler und Künstler. Aber auch Farbkästen und diverses Büromaterial sind unter diesem Markennamen zu bekommen. Auch mischte sich das Unternehmen unter die Gruppe der Hersteller von alternativen Tintenpatronen, Toner, Farbbändern, Thermotransferrollen und Druckerzubehör.
 

60 % der Mitarbeiter in der Toner- und Tintenentwicklung werden entlassen

Und genau dort wird es jetzt bei Pelikan große Einschnitte geben. Die Entwicklungsabteilung, die dafür zuständig ist, sitzt in Wetzikon (Schweiz) und zählte bisher rund hundert Mitarbeiter. Laut aktueller Hinweise sollen nun sechzig Prozent der Mitarbeiter in der Toner- und Tintenentwicklung den „blauen Brief“, sprich die Kündigung, bekommen. Zeitgleich stellte Thorsten Lifka, der CEO der Pelikan Hardcopy Production AG, klar, dass das Kerngeschäft nicht von den Entlassungen betroffen sein soll. Und das umfasst die industriell verwendeten Spezialtinten sowie den Toner für Laserdrucker.

 

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