USA verbietet die Mitnahme von Toner und Druckerpatronen bei Flugreisen

Nach vereitelten Paketbomben-Anschlägen wollen die USA und die EU Sicherheitslücken bei der Luftfracht schließen. Während die EU allerdings erst eine Arbeitsgruppe einrichtete, beschloss die US-Regierung schon Maßnahmen. Wie die amerikanische Heimatschutzministerin Janet Napolitano mitteilte, ist es ab sofort allen Fluggästen verboten, Tinten- und Tonerkartuschen mit einem Gewicht von über 16 Unzen (ca. 450 Gramm) mitzunehmen, weder im Handgepäck, noch im aufgegebenen Gepäck. Das Verbot gilt für alle Flüge in die USA und innerhalb der Vereinigten Staaten. Für Flüge in andere Länder gilt das Verbot nicht. Nach der neuen Regelung dürfen alle Pakete, die von den Sicherheitsbehörden als riskant eingestuft wurden, künftig nicht mehr in Passagiermaschinen transportiert werden. Nach welchen Maßstäben Päckchen als riskant deklariert werden, ließ Janet Napolitano in Washington allerdings offen. Darüber hinaus wird weiter keine Luftfracht aus dem Jemen ins Land gelassen. Das Verbot gilt ab sofort auch für das afrikanische Bürgerkriegsland Somalia. Weitere Informationen finden Sie hier.

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